Mit Step by Step sicher im Straßenverkehr

Bei schlechten Lichtverhältnissen bei Dunkelheit, Regen oder Nebel lauern für die Kinder auf dem Schulweg viele Gefährdungen. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße sind sie im Straßenverkehr schwer sichtbar. Schulranzen nach der DIN-Norm 58124 sorgen für mehr Sichtbarkeit.

Schulranzen nach DIN-Norm

Schulranzengrafik

Gerade in der dunklen Jahreszeit, aber auch grundsätzlich bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen ist es ein Plus an Sicherheit, wenn sich Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Kinder zählen zu den schwachen Verkehrsteilnehmern, die im Straßenverkehr – insbesondere auf dem Schulweg – gewissen Gefahren ausgesetzt sind. Daher empfehlen Verkehrsexperten Mamas und Papas den Kauf eines reflektierenden Schulranzens. Die DIN-Norm 58124 kann für besorgte Eltern herangezogen werden. Diese Ranzen sind mindestens mit 20% fluoreszierenden (hell leuchtenden) und 10% retroreflektierenden (widerspiegelnden) Flächen ausgestattet sowie auf Materialeigenschaften und täglichen Gebrauch geprüft.

Step by Step bietet in den Serien "2IN1“ und "TOUCH2" eine große Auswahl an Schulranzen nach der DIN-Norm. Geprüft werden dabei neben der „optischen Warnwirkung“ die Eigenschaften „täglicher Gebrauch, Materialeigenschaften und Schadstoffe“. Doch was beinhalten diese Eigenschaften im Detail? Gerne bringen wir Licht in das Dunkel der DIN-Norm!

Optische Warnwirkung

Die Schulranzen werden auf die Warnwirkung bei Tag und Nacht geprüft. Dazu werden die prozentualen Flächenanteile aller hell leuchtenden (fluoreszierenden) und Licht wiederspiegelnden (retroreflektierenden) Materialien ermittelt.

Für eine ausreichende Warnwirkung bei Tag muss der Schulranzen mit mindestens 20% fluoreszierenden (hell leuchtenden) Flächen ausgestattet sein. Diese Flächen werden nach künstlicher Alterung durch Xenonlicht auf ihre Strahlkraft (Farbe und Leuchtdichte) nach DIN EN 471:2008-03 gemessen.

Nachts hingegen sind für eine ausreichende Warnwirkung mindestens 10% retroreflektierende (wiederspiegelnden) Flächen nötig. Diese Flächen werden auf Wirkung des trockenen Materials und Anteil der Flächen geprüft.

Täglicher Gebrauch

Geprüft werden in der Eigenschaft „täglicher Gebrauch“ ergonomische Trageeigenschaften, der Verschluss, das Packen und Verstauen, Standfestigkeit und Formstabilität sowie scharfe Ecken und Kanten.

Materialeigenschaften

Die in dem Schulranzen verarbeiteten Materialien werden auf Haltbarkeit, Wasserdichtheit und Reinigungsmöglichkeiten geprüft.

Schadstoffe

Alle Teile des Schulranzens, die Körperkontakt haben, werden auf allergisierende Farbmittel, Weichmacher (Phthalate), Organozinnverbindungen, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Nonylphenol und Nonylphenolethoxylate geprüft. Die Schadstoffe dürfen keine Grenzwerte überschreiten.

Verwendete Materialien

Oralite Logo

Retroreflexion (Licht-Wiederspiegelung) entsteht dann, wenn Licht direkt zur Lichtquelle, zum Beispiel ein Autoscheinwerfer, zurückgestrahlt wird. In den Schulranzen sind Bänder der Marke Oralite verarbeitet. Durch die speziell entwickelte Technologie der geschützten Mikroprismen reflektieren die Spezialbänder bis zu 3 Mal mehr Licht als herkömmliche Glaskugelbänder. Sie können eine hohe Reflexleistung auf weite Entfernung vorweisen und funktionieren bei allen Wetterbedingungen. Zudem verfügen sie über eine schmutzabweisende, abriebfeste und abwaschbare Oberfläche. Das hochwertige Oralite-Material kommt unter anderem bei Sicherheitsbekleidung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zum Einsatz.

Da retroreflektierende Materialien nur dann leuchten, wenn sie direkt angestrahlt werden, sind zusätzlich fluoreszierende, hell leuchtende Flächen notwendig. Sie machen das Kind am Tag und in der Dämmerung erkennbar, auch wenn keine direkte Lichtquelle vorhanden ist.

DIN-Schulranzen im Überblick